Barrique Klosterbier, Klosterbrauerei Weissenohe

Klosterbrauerei Weissenohe
Barrique Klosterbier, Klosterbrauerei Weissenohe
Barrique Klosterbier, Klosterbrauerei Weissenohe
   
12,50 €
Inhalt: 0.75 Liter (16,67 € / 1 Liter)

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Lieferzeit 14 Werktage**. Gutes braucht manchmal eben doch etwas länger. Aber das Warten lohnt sich bestimmt!

  • 6700
    • Wasser, Gerstenmalz (b), Hopfen (b), Alkoholgehalt 5,2% Vol.
    • Bezeichnung des Lebensmittels: Bier
    • Hersteller: Klosterbrauerei Weissenohe
    • Ursprungsland: Deutschland
    • Nach § 9 des deutschen Jugendschutzgesetzes und gemäß unseren AGB's ist die Abgabe dieses Artikels an Personen unter 18 Jahren verboten.

     

Früher war es durchaus üblich, gute Biere wie Wein in alten Holzfässern auszubauen. Die... mehr
Produktinformationen "Barrique Klosterbier, Klosterbrauerei Weissenohe"

Früher war es durchaus üblich, gute Biere wie Wein in alten Holzfässern auszubauen. Die Klosterbrauerei zeigt mit diesem im Eichenfass gelagerten Spitzenbier, dass es sich lohnt. Das dunkle Bier verfügt über eine unverwechselbare reife Würze; abgefüllt ist der Bier-Genuss in einer hochwertigen Tonflasche.

Exklusive Bierspezialität für Feinschmecker

Was der Weintrinker schätzt, lässt den Bierliebhaber frohlocken. Endlich gibt es ein zu voller Reife und Würze ausgebautes Bier, das seinesgleichen sucht.

BARRIQUE KLOSTERBIER wird vor dem Abziehen auf Flaschen in alten Eichenfässern gelagert und bietet ein Geschmackserlebnis der Extraklasse.

Traditionelle Braukunst in edler Vollendung!

Ursprünglich wurden BARRIQUE-Fässer nur in Frankreich zum Ausbau der großen Rot- und Weißweine verwendet. Mittlerweile hat diese Ausbauart die gesamte Weinwelt erobert.

In früheren Zeiten wurde auch das Bier durch Lagern in gepichten Fässern veredelt. Diese Tradition greift die Klosterbrauerei Weißenohe wieder auf. In alte Eichenfässer, die der Großvater des Braumeisters Urban Winkler gekauft hat, wird heute noch das Bier gefüllt. Das zur Abdichtung verwendete Kiefernpech gibt dem Bier seinen unverwechselbaren Charakter – vergleichbar dem Fasseinbrand (Toasting), dessen Stärke den Geschmack des Weines prägt. 
PECH GEHABT? Pech hatte, wer früher Splitter der Pechschicht eines Fasses in seinem Bierglas fand. Heute kann man sich glücklich schätzen, wenn man eine solche Braurarität darin findet.

Dazu passt: jeglicher Art von fröhlicher Konversation 

Aufwändige 0,75 l Tonflasche mit Kronkorken und anhängendem Bügelverschluss in einer passenden Holzkiste verpackt. Das besondere Geschenk! 

Gebraut nach der EU-Öko-Verordnung. 
Gütezeichen: Bioland, EU-Biosiegel, zertifiziert nach Ökokontrollstelle DE-ÖKO- 006.

  • Zutaten: Wasser, Bioland-Gerstenmalz, Hallertauer Hersbrucker Aromahopfen
  • Stammwürze: P12
  • Alkoholgehalt: 5,2% vol
  • EAN-Code
  • Gebinde: e 0,5l
  • Haltbarkeit: mindestens 6 Monate nach Abfülldatum

Alle unsere Biere, die wir nach den Biolandrichtlinien brauen, werden von einem unabhängigen Institut, der Firma ABCERT AG, kontrolliert.

 

Klosterbrauerei Weißenohe GmbH & Co.KG,  Klosterstraße 20,  91367 Weißenohe mehr

Klosterbrauerei Weißenohe GmbH & Co.KG, Klosterstraße 20, 91367 Weißenohe

Vom Benediktinerkloster zur Klosterbrauerei war’s für die Weißenoher Klosterbrüder Ende des 11. Jahrhunderts nur ein kleiner Schritt. Schließlich war das Bierbrauen ein fester Bestandteil klösterlichen Lebens, und nicht nur zur Fastenzeit zählte der beliebte Gerstensaft zur Grundernährung der Bevölkerung. So nehmen wir an, dass der Beginn des Bierbrauens in Weißenohe gleichzusetzen ist mit der Stiftung des Benediktinerklosters um 1050. Damit zählt unsere Klosterbrauerei zu den ältesten in Deutschland und wird in zahlreichen Publikationen als die älteste Brauerei Frankens geführt.

Dabei ging es hinter den Klostermauern beileibe nicht immer christlich zu. 1801 schrieb Pfarrer Schrettinger in sein Tagebuch: „Am 6. Januar bekamen einige einquartierte fränkische Soldaten eine Tracht Stockschläge, weil sie eine Tür eingesprengt hatten und auf den Braumeister mit bloßen Säbeln eindrangen, da er ihnen nicht jedes Mal „ein Frischen“ (Maß Bier) vom Keller brachte.“

Im Laufe vorangegangener Jahrhunderte wurden das Kloster und die dazugehörigen Liegenschaften mehrmals zerstört, aufgebaut und zwischen den Bischöfen und Fürsten hin und her getauscht. In der Säkularisation, im Jahre 1803, wurde der gesamte Gebäudekomplex an Privatpersonen veräußert. Zuletzt ging das Klostergebäude an einen Nürnberger Geschäftsmann, während die Klosterkirche auch heute noch als Pfarrkirche dient.

Der vormals klösterliche Braumeister führte die Braustätte zunächst weiter. Bis er schließlich aus wirtschaftlichen Gründen aufgab und sein Braurecht nebst Braustätte 1827 an den Braumeister Friedrich Kraus verkaufte. Jener führte fortan die „fränkische Dreifaltigkeit“ aus Brauerei, Gastwirtschaft und Landwirtschaft - mit wachsendem Erfolg. Seither ist die Brauerei in unserem Familienbesitz. Heute wird die Brauerei in der fünften Generation von Urban Winkler und seiner Frau geführt, tatkräftig unterstützt von 13 Mitarbeitern.

Versorgungsengpässe zwangen uns 1943 dazu, den Gaststättenbetrieb einzustellen. Inzwischen wuchs eine neue Generation heran und im Frühjahr 2000 war es schließlich so weit: Franz Winkler eröffnete die traditionsreiche Brauereigaststätte mit Gartenbetrieb in neuer Frische.