Gin

Vermutlich stammt der Name Gin vom holländischen Genever ab. Mitte des 17. Jahrhunderts war dies speziell für die Seefahrer ein günstiger Spiritus, der aber bald danach auch in die Oberschicht aufstieg. Mittlerweile ist Gin weltweit etabliert. Mit dem Monkey 47 startete vor einigen Jahren auch eine richtige Gin-Welle, auf der eine Vielzahl an Herstellern entstanden sind. Aus der Masse haben wir ein paar wirklich hochwertige Gins herausgefischt. Speziell der Misty Isle Gin von der schottischen Isle of Skye, oder der enGINeering, sind ebenso wie der Isle of Harris Gin schon auf einem besonderen Level angesiedelt.

Gin - Die Wacholderspirituose

Mehr als nur ein Trend

Gin Tonic erobert die Spirituosen-Welt Starke Marken: Misty Isle Gin, V-Sinne Gin, Iris Gin, Monkey 47, Glühgin, Kalte Heidi, enGINeering In unserem Portfolio stehen unsere Exklusivmarken Misty Isle Gin und enGINeering von den Isle of Skye Distillers natürlich im Vordergrund unserer Aktivitäten. In immer mehr trinkgut-Filialen von EDEKA in NRW sind diese nun zu finden. Aber auch bei vielen weiteren guten Adressen, wie z.B. im Kaufhaus des Westens.

Wie entsteht Gin?

Der Alkohol für Gin wird aus stärkehaltigem Getreide oder aus Melasse gebrannt. Den charakteristischen Geschmack erhält Gin durch die Aromatisierung mit Gewürzen, meist Koriander und Wacholderbeere. Von der Wacholderbeere (Juniperus) leitet sich indirekt auch der Name Gin ab. Die Aromatisierung erfolgt während der Destillation, wobei entweder die Alkoholdämpfe direkt über die Gewürze geleitet werden, oder die Gewürze werden in die Kornmaische gemischt. Auch beides gleichzeitig ist möglich. Die Gewürze sind der eigentliche Faktor für einen guten Gin. Hier werden bis zu 120 verschiedene Zutaten verwendet, von Ingwer bis zu Orangenschalen ist hier vieles möglich - aber nicht alles sinnvoll.

Woher stammt denn Gin eigentlich?

Mitte des 17. Jahrhunderts gab es den ersten Wacholderschnaps in den Niederlanden namens Genever. Ab 1769 produzierte Gordon Co. in London einen bei der britischen Marine begehrten dreifach gebrannten Gin, der zunächst als billiger Brand die Unterschicht beglückte. Erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts erklomm er die Oberschicht und entwickelte sich durch das klare Quellwasse speziell in Finsbury zum in Kupferkesseln vierfach gebrannten London Dry Gin.